Rückblick auf > jesus.echt

Was Teilnehmer aus der 1.Staffel an Erfahrungen und Erkenntnissen mitgenommen haben:

  •  „lernte den Austausch und das Gebet in der Zweierschaft schätzen“
  •  „die Beziehungen untereinander und mit den Pfarrern werden mich weiter prägen“
  •  „ich bin offener für Themen und Gespräche mit meinen Kollegen auf Arbeit“
  •  „lernte, dass es gut ist über persönliches zu reden, weil es hilft gestützt und gesegnet zu werden“
  • „wir konnten so sein wie wir sind“
  •  „lernte, auch einen Blick auf andere zu haben“
  • „wenn ich loslasse kann Gott was draus machen“
  • „Bin eingeübt in Stille Zeit. Kann mich hinsetzen und zur Ruhe kommen.“
  • „Ich zehre von den geistlichen Übungen. Es waren intensive Zeiten mit Gott.“
  • „mehr Bibelkenntnis“
  • „Jesus trainiert mich weiter“
  • „fühle mich bereit neues zu wagen“
  • „es tat gut, dass auch Tabu-Themen angesprochen wurden“
  • „die Segnungsabende halfen mir, mich Jesus hinzugeben und im Herzen rein zu werden“
  • „bin dankbar für Kleines geworden“
  • „habe einen dicken Ordner mit krassem Inhalt, den ich noch weiter gut verwenden kann“
  • „Ich nahm neu wahr, dass sich Gott nicht ändert und kein Wunschautomat ist. Er verändert uns. Er ist auf unserer Seite. So habe ich neue Leidenschaft empfangen.“
  • „lernte viel über meine Persönlichkeit und die anderer“
  • „nehme Dankbarkeit und Leidenschaft mit“
  • „Emotionen dürfen sein; wir waren frei und mussten uns nicht verstellen“
  • „tieferes und mehr über den Kern des Glaubens gelernt – alles hat mich interessiert“
  • „Jesus.echt hat sich auf meine Persönlichkeitsentwicklung ausgewirkt. Habe jetzt über vieles nachgedacht und eine Meinung dazu. Bin offener über Glauben und andere Themen mit anderen zu sprechen.“
  • „jetzt habe ich übelst Lust, Reich Gottes mehr auszubauen“
  • „merkte, dass meine Jesusbeziehung im Aktivismus ersticken kann“
  • „die Fragen anderer Teilnehmer halfen mir, eigene festgefahrene Meinungen zu öffnen“
  • „Ich konnte mit allen über alles reden. Das war neu für mich.“
  • „Ich bin freier auf Menschen zuzugehen seit unserem Straßeneinsatz“

Ein Rückblick auf dier 1. Staffel von "jesus.echt"

Zu Himmelfahrt fand unser 3. sowie Anfang Juli unser 4. und damit auch letztes jesus.echt-Treffen statt. Ich dachte mir ich lege für diese beiden den Rückblick einfach zusammen. Nach langem Hin & Her – was übrigens die „Überschrift“ zu unserem 3. Treffen war – Überlegen kam ich zu dem Entschluss, dass ich mit dir einen Bruchteil aus meinem sogenannten „Tagebuch“ teilen möchte. Dieses fertigten wir bei unserem letzten Treffen an. Es ist, nach meiner Meinung die beste Möglichkeit um dir Jesus.echt auch ein Stück näher zu bringen.

Dieses „Tagebuch“ ist eine Art Fragebogen.

Die erste Frage davon lautete: „Was waren für mich die wichtigsten / bedeutendsten Erlebnisse mit Gott und mit der Gruppe?

Für mich persönlich waren die bedeutendsten Erlebnisse Gott auf einen neue Art und Weise kennenzulernen und neu wahrnehmen zu können durch die Segnungs- und Anbetungsabende, die gemeinsamen Gebete sowie durch das Aktiv-Sein beim Straßeneinsatz in Freiberg. Auch die Gespräche miteinander sowie die Arbeit in den Dreierschaften waren unglaublich wichtige Ereignisse.

Die zweite Frage: „Was waren für mich die wichtigsten / bedeutendsten Erkenntnisse über mich, die Welt, Gott?

Beim dritten Treffen ging es um Paulus‘ Lebenskarte. Wir bekamen die Aufgabe unsere eigene anzufertigen und dabei Bibelverse und Lobpreislieder, die uns geprägt haben, mit einzubeziehen. Durch diese Aufgabe habe ich viel über mich selbst hinzu gelernt. Mir wurde von Neuem bewusst, dass trotz der ganzen Anfechtungen, die in meinem Leben schon waren und auch sind, dass Jesus allezeit bei mir ist. Auch lässt er mich nicht fallen und verlässt mich nicht. Dich auch nicht! Doch all das half und hilft mir nicht zu zerbrechen.

In der Jesus Nachfolge ist mir wichtig geworden, Dankbarkeit als eine Grundhaltung einzunehmen. Sozusagen Lobpreis als Lebensstil.

Ebenso ist mir nochmal deutlich geworden, wie unergründlich Gottes Wege doch sind.

„Glauben heißt: Die Unbegreiflichkeit Gottes ein Leben lang auszuhalten“ (Karl Rahner)

So führen du und ich als Christen ein gespanntes Leben. Die Spannung zwischen Gerecht sein und Sünder sein wird jeden Tag bestehen und Krankheit, Leid und Ungerechtigkeit sind in dieser Welt und in deinem und meinem Leben präsent. Gott hat dich und mich in die Welt gestellt. In Jesus Christus ist meine Autorität. Wobei alle Autorität in seiner Hand ist und bleibt. Es ist ein offensives Leben. Dabei ist er der Fels, das Fundament, auf das ich mich stellen kann.

Weiterhin ist für mich Gemeinschaft noch wichtiger geworden. Nicht nur die in den Zweier- und Dreierschaften, sondern die in der gesamten Gruppe. Gemeinschaft ist Erbauung und Ermutigung und noch so vieles mehr. Gemeinschaft zieht einen mit und bringt einen selbst in Bewegung. Es ist am Reich Gottes mit bauen. Gottes Reich ist da, wo Menschen sich auf Gott einlassen. Es ist jetzt schon am Entstehen und du und ich sind am Bau beteiligt.

Die letzte Frage aus dem „Tagebuch“ und auch die letzte, welche ich mit dir teilen möchte, ist: „Was nehme ich mit aus einem ¾ Jahr jesus.echt. Trainingsprogramm?“

Das ¾ Jahr war und bleibt eine sehr bereichernde Zeit für mich. Bei diesem habe ich sehr viele neue Blickwinkel auf Gott, Nachfolge, Gottes Reich, Lobpreis, Gemeinschaft und Gebet erhalten. Es war für mich persönlich wirklich eine Vorbereitungszeit für Ereignisse im Leben, die einen ziemlich ins Schwanken bringen. Eine Zeit, in der ich sehr viel über mich selbst auch dazu gelernt habe. Erfahrungen, die ich gerne weitergeben möchte sowie ein neu entfachtes Feuer in meinem Herzen für Gott. Außerdem eine geniale unvoreingenommene Gemeinschaft und wunderbare Dreierschaft, die weiterhin bestehen werden. Genauso entstandene Freundschaften mit witzigen, verrückten, tiefsinnigen Erlebnissen sind aus jesus.echt gewachsen.

Sei reich gesegnet

Deine Jenn